Turnshow 2009 "typisch schwizerisch"

Die diesjährige Turnshow des STV Langendorf fand unter dem Motto "typisch schwizerisch" statt und wusste das zahlreich erschienene Publikum zu begeistern.

Man durfte gespannt sein, was einem der Turnverein Langendorf unter dem Motto bieten würde und die Show begann sogleich rasant. Mit einem spektakulären Intro mit viel Technik wurden die Zuschauer sofort in den Bann gezogen. Nach einem Eröffnungstanz der Aktivsektion begann die Rahmengeschichte, welche als Theater durch den Abend führte. Die 4 Hauptdarsteller / innen Andreas Flury, Tina Zürcher, Nino Weingart und Jasmine Frei begeisterten mit Mimik, Gestik und viel Witz. Die Schweizer Legende Wilhelm Tell (Flury) und sein kleiner Sohn Walter (Weingart) verirrten sich ins Jahr 2009 und erfuhren viel über ihr Heimatland. So führte sie ihre Rundreise durch die Schweiz an viele Sehenswürdigkeiten, welche jeweils von den Turnern- und Turnerinnen kreativ interpretiert wurden. So kamen Tell und sein Sohn ins Berner Oberland zu den drei grossen Bergen Eiger, Mönch und Jungfrau, auf einen traditionellen Bauernhof, zum Matterhorn, ins Bundeshaus und ins sonnige Tessin.

Währenddessen begegneten die beiden einer hilfsbereiten Bernerin, einer Österreichischen Touristin und einer Bäuerin (Zürcher), sowie einer euphorischen Stadtführerin und der Bauernkollegin (Frei). Diese Damen brachten den zwei Herren auch unsere Landestraditionen wie Skifahren oder Nationalturner näher und führten sie in ein Trachtenmuseum.
Als Gegenzug revanchierten sich die beiden Legenden mit einer Neuinterpretation des Apfelschusses, welche das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss und somit die männlichen Aktivmitglieder zu einer Zugabe animierte.
Am Schluss entschieden sich Tell und sein Junge zum Verleib in der heutigen Zeit. Zum einen weil es ihnen gefiel, zum anderen weil sich Walter wohl auch ein bisschen in die hilfsbereite Berner Schülerin verliebt hat.

Die Show begeisterte dieses Jahr durch Abwechslung, tolle Kostüme und einem unterhaltsamen Theater. Trotz einem für unser Land nicht einfachen Jahr, verliessen die Zuschauer den Saal ein wenig stolz, auch 'e chli typisch schwizerisch' zu sein.